Jusos Osnabrück-Land fordern Abschaffung der Sommerzeit

Veröffentlicht von Yannick Moormann am

Die Jungsozialist*innen im Landkreis Osnabrück sprechen sich für die Abschaffung der Zeitumstellung aus. Sie unterstützen somit die Forderung des EU-Parlaments, welche die EU-Kommission aufgefordert hatte, eine Überprüfung der entsprechenden EU-Richtlinie durchzuführen.

„Es gibt keine gesicherten und rationalen Gründe für die Zeitumstellung.“, bekräftigt XY. „Der Nutzen für die Energieeinsparung ist mehr als umstritten. Es gibt sogar Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass mehr Energie verbraucht wird.“ Damit verweisen die Jusos auf eine Untersuchung, wonach 2008 durch den Vergleich des Stromverbrauchs von knapp 224.000 Haushalten in Teilen von Indiana zum Vergleichszeitraum vor der Einführung der Zeitumstellung sogar um 1% gestiegen sei. „Dagegen monieren Mediziner und Psychologen immer wieder die starke Belastung für Menschen und Tiere, deren Biorhythmus durch die Zeitumstellung durcheinander gebracht wird.“, so XY. Einen nationalen Alleingang, soll es aber nicht geben. „Für uns ist wichtig, dass wir ein europaweit einheitliches Vorgehen anschieben. Deswegen freuen wir uns auch über die Initiative des EU-Parlaments.“, bekräftigt XY. „Wir glauben, dass die Zeitumstellung für die Menschen in ganz Europa ein Ärgernis darstellt. Das ist auch vielen Parteien und Politiker*innen bekannt. Leider erachtet man dieses Thema im politischen Tagesgeschäft als unwichtig.“, bedauert XY.

„Bei der Abschaffung der Zeitumstellung geht es uns aber um Gesundheitsschutz und das Wohlbefinden vieler Menschen und das gehört für uns ganz oben auf die politische Agenda.“, resümieren die Jusos.


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